Deutsche Wildtier Stiftung
Mit Unterstützung der
Deutschen Wildtier Stiftung

Chronik eines Wandels – die Entstehung der Wiese

Erster Wiesen-Sommer – von Passantinnen gern fotografiert
Erster Wiesen-Sommer – von Passantinnen gern fotografiert — Richard B. King

Aus einer monotonen Zierrasenfläche entstanden durch Bodenabmagerung, Totholzstrukturen und heimisches Saatgut wertvolle Futter- und Nistplätze für heimische Insekten. Doch wie vollzieht sich dieser Wandel? Dieser Beitrag blickt auf die konzeptionellen Anfänge, bauliche Hürden und zeigt in einer fortlaufenden Bilderserie, wie sich die Vegetation von Woche zu Woche verändert hat — eine lebendige Zeitreise durch die Jahreszeiten und die Möglichkeit, Natur im urbanen Raum anzusiedeln

Von der Grasnarbe zur Blütenpracht: der Bau in Bildern

Mit Unterstützung der Deutschen Wildtier Stiftung — Richard B. King

Boden aufreißen, Nährstoffe in der Erde reduzieren, Strukturen schaffen: Die Verwandlung der öffentlichen Fläche war ein Kraftakt. Ein Überblick über die entscheidenden Meilensteine – von der ersten Begehung über das Einbringen des abgemagerten Boden bis zur Einsaat heimischer Wildkräuter.

Wir bedanken uns herzlich bei der Deutschen Wildtier Stiftung für die Übernahme der Materialkosten

Klassischer Stadtrasen und ein mächtiger Kirschlorbeer
Klassischer Stadtrasen und ein mächtiger Kirschlorbeer — Richard B. King
Zunächst die Rodung des Kirschlorbeers
Zunächst die Rodung des Kirschlorbeers — Katharina von Haase
Der Wurzelstock wird entfernt
Der Wurzelstock wird entfernt — Richard B. King
Die Grasnarbe wird abgetragen
Die Grasnarbe wird abgetragen — Katharina von Haase
Bodenaushub – wertvoller Löss für den Bau der Trockenmauer
Bodenaushub – wertvoller Löss für den Bau der Trockenmauer — Katharina von Haase
20 Kubikmeter Sand, um den Boden gezielt abzumagern
20 Kubikmeter Sand, um den Boden gezielt abzumagern — Katharina von Haase
Der Sand wird sechs Zentimeter stark ausgebracht
Der Sand wird sechs Zentimeter stark ausgebracht — Katharina von Haase
Aus Betonplatten wird ein Mosaikweg
Aus Betonplatten wird ein Mosaikweg — Richard B. King
Ein stabiler Pfad durch die Wiese
Ein stabiler Pfad durch die Wiese — Richard B. King

Das Ergebnis – ein wertvoller Lebensraum und Erholungsort für Mensch und Natur

Blühende Ritzen bieten zusätzliche Nahrung und warme Nischen für Insekten
Blühende Ritzen bieten zusätzliche Nahrung und warme Nischen für Insekten — Richard B. King
April im ersten Jahr – die ersten Zwiebeln blühen auf
April im ersten Jahr – die ersten Zwiebeln blühen auf — Richard B. King

Ein Stück Wiese im Wandel der Zeit

Mai – Zwiebeln verblüht, die Wiese ergrünt
Mai – Zwiebeln verblüht, die Wiese ergrünt — Richard B. King
Juni - einjährige Blütenpracht mit Klatschmohn und Kornblumen
Juni - einjährige Blütenpracht mit Klatschmohn und Kornblumen — Richard B. King
Juni - die erste Mahd mit der Sense
Juni - die erste Mahd mit der Sense — Richard B. King
Juli – rascher Neuaustrieb nach der Mahd
Juli – rascher Neuaustrieb nach der Mahd — Richard B. King
August – eiine zarte zweite Blüte
August – eiine zarte zweite Blüte — Richard B. King
Mai Folgejahr – die Mehrjährigen übernehmen
Mai Folgejahr – die Mehrjährigen übernehmen — Richard B. King
Turkestanische Tulpen (Tulipa turkestanica) in voller Blüte
Turkestanische Tulpen (Tulipa turkestanica) in voller Blüte — Richard B. King

Der Bau der Trockenmauer hat sich gelohnt

Die Turkestanischen Tulpen sind verblüht – dafür jetzt Wilde Tulpen (Tulipa sylvestris)
Die Turkestanischen Tulpen sind verblüht – dafür jetzt Wilde Tulpen (Tulipa sylvestris) — Richard B. King
Nochmals Wilde Tulpen – aus einem anderen Blickwinkel
Nochmals Wilde Tulpen – aus einem anderen Blickwinkel — Richard B. King
Die Wilden Tulpen gehen jetzt in die Samenbildung über
Die Wilden Tulpen gehen jetzt in die Samenbildung über — Richard B. King
Gefolgt von Gold-Lauch (Allium moly) in voller Blüte
Gefolgt von Gold-Lauch (Allium moly) in voller Blüte — Richard B. King
Zahlreiche Samenstände für die Zukunft
Zahlreiche Samenstände für die Zukunft — Richard B. King
Zum Abschluss – Dornige Hauhechel (Ononis spinosa) erblüht
Zum Abschluss – Dornige Hauhechel (Ononis spinosa) erblüht — Richard B. King

Ein Gewöhnliche Trauerschweber (Anthrax anthrax) — Familie Wollschweber (Bombyliidae)

Gewöhnliche Trauerschweber (Anthrax anthrax) — Richard B. King

An Trockenmauern sind Trauerschweber regelmäßig zu beobachten – denn dort finden sie Nahrung für ihren Nachwuchs. Die Weibchen spüren gezielt Spalten und Bohrgänge auf und schleudern ihre Eier im Flug direkt in die Nester von hohlraumbrütenden Wildbienen. Die geschlüpften Larven ernähren sich dann von der Bienenbrut samt Pollenvorrat. Als Parasitoid steht der Trauerschweber am Ende einer Nahrungskette: Wo dieser geschickte Jäger auftaucht, sind auch viele Wildbienen.

Trauerschweber – ein Schmarotzer lauert auf seine Beute
Trauerschweber – ein Schmarotzer lauert auf seine Beute — Richard B. King
Ein Schwenk nach links
Ein Schwenk nach links — Richard B. King
Jetzt nach rechts
Jetzt nach rechts — Richard B. King
Und direkt auf sein Ziel zu
Und direkt auf sein Ziel zu — Richard B. King