Chronik eines Wandels – die Entstehung der Wiese

Von der Grasnarbe zur Blütenpracht: der Bau in Bildern

Boden aufreißen, Nährstoffe in der Erde reduzieren, Strukturen schaffen: Die Verwandlung der öffentlichen Fläche war ein Kraftakt. Ein Überblick über die entscheidenden Meilensteine – von der ersten Begehung über das Einbringen des abgemagerten Boden bis zur Einsaat heimischer Wildkräuter.
Wir bedanken uns herzlich bei der Deutschen Wildtier Stiftung für die Übernahme der Materialkosten









Das Ergebnis – ein wertvoller Lebensraum und Erholungsort für Mensch und Natur


Ein Stück Wiese im Wandel der Zeit







Der Bau der Trockenmauer hat sich gelohnt






Ein Gewöhnliche Trauerschweber (Anthrax anthrax) — Familie Wollschweber (Bombyliidae)

An Trockenmauern sind Trauerschweber regelmäßig zu beobachten – denn dort finden sie Nahrung für ihren Nachwuchs. Die Weibchen spüren gezielt Spalten und Bohrgänge auf und schleudern ihre Eier im Flug direkt in die Nester von hohlraumbrütenden Wildbienen. Die geschlüpften Larven ernähren sich dann von der Bienenbrut samt Pollenvorrat. Als Parasitoid steht der Trauerschweber am Ende einer Nahrungskette: Wo dieser geschickte Jäger auftaucht, sind auch viele Wildbienen.



